Schärferer Jugendschutz bei Computerspielen gefordert

Diskutiere Schärferer Jugendschutz bei Computerspielen gefordert im News von Migliedern für Mitglieder Forum im Bereich Hardware, IT-News; Frontal21: Immer brutalere Computerspiele im Handel Aufgeschreckt durch Recherchen von Frontal21, kündigten Innenminister verschiedener Bundesländer an, den Jugendschutz bei Computerspielen künftig strikter angehen zu wollen. ...



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  1. Schärferer Jugendschutz bei Computerspielen gefordert #1
    Foren-Guru Avatar von GT2002

    Standard Schärferer Jugendschutz bei Computerspielen gefordert

    Frontal21: Immer brutalere Computerspiele im Handel

    Aufgeschreckt durch Recherchen von Frontal21, kündigten Innenminister verschiedener Bundesländer an, den Jugendschutz bei Computerspielen künftig strikter angehen zu wollen. Laut Frontal21 kommen immer brutalere Computerspiele in den Handel und werden offen beworben.

    Die Kritik von Frontal21-Autor Rainer Fromm richtet sich vor allem gegen Spiele wie "Doom 3", "Mortal Kombat: Deadly Alliance", "Resident Evil" oder "Silent Scope 3". Hier gehe es um die realistische Darstellung von Auftragsmorden, Morden mit Kettensägen oder das grausame Verstümmeln von Frauen. Zudem seien mitunter die Vorgänger indiziert worden, die Nachfolger hingegen nicht.

    Zwar seien die Titel von der USK mit einer Altersfreigabe ab 18 Jahren versehen, so der Autor, dennoch könnten Kinder und Jugendliche diese im Laden erwerben. Zudem würden die Spiele gerade in den von jugendlichen bevorzugten Spiele-Zeitschriften beworben und stehen in den Verkaufshitlisten des Handels an der Spitze, heißt in dem eher einseitigen Bericht.

    Mit diesen Recherchen von Frontal21 konfrontiert, zeigten sich mehrere Innenminister handlungsbereit. "Dass nunmehr durch die unabhängige Selbstkontrolle Filme und solche Spiele nicht indiziert und damit verboten werden, ist nicht akzeptabel. Was umso schwieriger ist, wenn man sich überlegt, dass die Vorgängerspiele von einer ähnlichen Brutalität und Grausamkeit schon von der Bundesprüfstelle verboten wurden und jetzt nicht. Hier muss eingegriffen, hier muss etwas geändert werden", so Brandenburgs Innenminister Jörg Schönbohm.

    Auch das Bundesfamilienministerium signalisierte Handlungsbereitschaft: "Wir haben vereinbart, dass bis zum Jahre 2008 nachgeschaut wird, ob das tatsächlich eine sehr sinnvolle Regelung ist. Ich glaube, das ist ein viel zu langer Zeitraum", so Staatssekretär Peter Ruhenstroth-Bauer gegenüber dem ZDF-Magazin.

    Der bayerische Innenminister Günther Beckstein will noch einen Schritt weiter gehen: "Wir brauchen Herstellungsverbote. Denn die Technik hat sich so entwickelt, dass der einzelne Träger dieser Spiele nicht mehr sehr viel kostet, so dass der Preis für Verleihen und Verkaufen nicht mehr sehr unterschiedlich ist. Wenn etwas auf dem Markt ist, dann wird es immer von Jugendlichen erworben und dann auch schwarz kopiert und weiter vertrieben." Wie die deutsche Politik ein solches Herstellungsverbot aber gegenüber den vorwiegend in den USA beheimateten Unternehmen durchsetzen könne, ließ Beckstein offen.

    Im Kern richtet sich die Kritik an die nach dem Amoklauf von Erfurt geänderte Gesetzeslage. Die von der USK als "ab 18" gekennzeichneten Spiele können weiter frei beworben und verkauft werden, bei indizierten Titeln ist das nicht der Fall. Wird ein Spiel aber von der USK eingestuft, ist eine Indizierung kaum mehr möglich. Ziel dieser Regelung ist es, Herstellern eine gewisse Sicherheit zu geben, Spiele nicht nachträglich aus dem Handel nehmen zu müssen.

    der link http://www.golem.de/0411/34624.html
    hir ein video link http://www.zdf.de/ZDFmt/mediathek/0,...211992,00.html

  2. Standard

    Hallo GT2002,

    schau Dir mal Diesen Ratgeber. an. Dort wirst du bestimmt fündig.
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  3. Schärferer Jugendschutz bei Computerspielen gefordert #2
    Tastatur Quäler Avatar von Eclipse

    Standard

    Ok, ich versuch jetzt einfach mal, mich nicht wieder aufzuregen.
    A
    Aber von Frontal21 habe ich einen solchen Beitrag ernsthaft nicht erwartet. Wenn die anderen Sachen, über die die Berichten, genauso recherchiert sind, wie dieser Beitrag, dann gute Nacht.

    Was waren das bitte für Vögel, die meinten, der einzige Sinn in GTA3 wäre, Leute zu überfahren??
    Und der Redakteur sagt, es sei nicht die Pfilcht der Verkäufer, das Alter zu prüfen... HALLO!? DAS IST DEREN PFLICHT! Und eine Stichprobe: Da waren sie ja mal wieder besonders repräsentativ. Eine Probe, um so etwas zu belegen.
    Frontal21 werde ich in Zukunft definitiv meiden. Das kann echt nicht wahr sein.

  4. Schärferer Jugendschutz bei Computerspielen gefordert #3
    LoQ
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    Standard Die Wellen der Empörung schlagen wieder hoch....

    Frontal 21....das Medium der Kleinbürgerlichen Empörung....immer hart am Rande des Bildzeitungstils..."gut geschnitten", radikal verkürzt....aber der Bürger glaubt auch ein Kind beim Kauf eines indizierten Spieles beobachtet zu haben...(und haben nicht schon in den 90er Jahren des letzten Jahrhunderts sogenannte Krawallkids für´n paar Kästen Bier ein paar "harte Photos" von sich machen lassen).....

    Okay soweit so doof, dass dann auch ein Beckstein über Produktionsverbote schwadroniert und damit nur dokumentiert, dass in Bayern anscheinend immer noch der Glaube an eine "Zentralordnung" existiert, die Verbote aussprechen kann und nicht Turbokapitalismus, beruhigt wahrscheinlich auch nur die ewig Gestrigen, trägt aber zur Lösung des Problems nicht bei.

    Vielen hier ist meine Haltung zu "harten" PC-Spielen bekannt (siehe die einschlägigen Threads) und wissen, dass ich eben nicht für die grenzenlose Freiheit der Ü 18 plädiere, sondern vielmehr auch Indizierungen für EIN Mittel unter vielen akzeptiere.

    Ein wichtiges "Mittel", leider in dem Beitrag überhaupt nicht diskutiert, ist das Elternhaus (das ach so überforderte), in dem sich Eltern nicht darum kümmern was ihre Kids machen, Hauptsache sie gehen ihnen nicht auf die Nerven. Väter die ihren quengelnden Kids Spiele kaufen, die nicht für sie zugelassen sind, Jugendzentren in denen dieses nicht kontrolliert wird. Aber auch Spielerunden, die die Spiele einfach nach "unten" weitergeben.
    Es ist ein Bündel von Dingen die hier wirken könnten, ebensosehr wie das Verbot von Werbung für Spiele ab 18 in Spielezeitungen, Aufteilung der Verkaufsflächen, gezielte Förderung intelligenter Spiele für Kids ab 12 etc.

    Allerdings passt dazu nicht wirklich die Reform z.B. der Passagen des Jugendschutzgesetzes (JuSchG) die FSK betreffend, denn da heißt es:
    Haben Filme die Kennzeichnung „Freigegeben ab 12 Jahren“ erhalten, kann auch Kindern im Alter von sechs Jahren aufwärts der Einlass zur Vorstellung gewährt werden, wenn sie von einer personensorgeberechtigen Person begleitet werden (eine Ursache der Veränderungen hierbei war Jurassic Park, die "niedlichen Dinosaurier"...)
    Vielleicht müßten Computerspiele ja ne Elternsteuerung bekommen, funktionieren nur, wenn sich die Eltern im gleichen Raum aufhalten.....
    Grüße LoQ

  5. Schärferer Jugendschutz bei Computerspielen gefordert #4
    Hardware - Kenner Avatar von Maddin86

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    also ich find sowas übertrieben...1. das beispiel mit den jugendlichen ist doch wohl nciht reprensativ denn welcher normale mensch sagt denn "ey man geiolo man sieht das blut spritzen schies ihn in den kopsf ey!usw" richtig keiner! 2. es ist die pflicht der Verkäufer das Alter zu kontrolliern sonst bringst ja nix is wie beim alk... 3.find ich die Aussage das wenn man doom3 spielt , sich ne Knarre kauft und Ammok läuft schwachsinnig, solceh Fälle sind einzelfääle und der Typ in Erfurt wäre mauch ohne cs auf seiner Pladde amok gelaufen(wer das tut hat eien Grund dafür und das kann nciht der pc sein)......4. die Behauptung in einem pc spiel könnte man das "Ziehlen" üben fürs real leben, das ist doch schwachsinnig, dann hätte ja deutschland ein riesieg arme gut ausgebildeter scharfschützen...es ist was föllig anders ob man virtuell oder real auf einen Menschen schiest etwas völlig anderes..5 ist das jugendschutzgesetz doch im grunde gut es ist inzwischedn binden (die altersangabe) und nicht nur ein reine empfehlung, dass heist das auch die eltern das kontrollieren müssen...

  6. Schärferer Jugendschutz bei Computerspielen gefordert #5
    LoQ
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    das übliche, also 1x DVD Brenner und CD Brenner

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    Maddin schau dir den ein oder anderen Thread hier im Forum an und du würdest 1. nicht mehr sagen. Sie sind zu Recht geschlossen worden (ich sage nur Manhunt).
    Zu 4 nur, das die US Army nun schon ihr zweites Spiel auf den Markt geworfen hat, weil die Zahl der Freiwilligen rapide abgenommen hat und das Medium als Werbestrategie aufgeht.....
    Willkommen in der Realität (ist echt nicht böse gemeint!!!)
    Grüße LoQ

  7. Schärferer Jugendschutz bei Computerspielen gefordert #6
    Tastatur Quäler Avatar von Eclipse

    Standard

    Meines Wissens wurde auf der Platte des Amokläufers von Erfurt KEIN CS gefunden! Das spielte ja in der Indizierungssache ne Rolle...

    Dieser Beitrag ist ein typische Beispiel für die Möglichkeit der Medien, die Massen zu manipulieren.

  8. Schärferer Jugendschutz bei Computerspielen gefordert #7
    seb
    seb ist offline
    Hardware - Experte Avatar von seb

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    Standard

    Dieser Beitrag ist ein typische Beispiel für die Möglichkeit der Medien, die Massen zu manipulieren.
    genau... dann kauft wieder keiner was und dann wird es für die teurer die gern was kaufen möchten...
    in DEUTSCHLAND ist es sowieso überall nur abzocke, egal wo man ist.

  9. Schärferer Jugendschutz bei Computerspielen gefordert #8
    Hardware - Experte Avatar von tiberius16

    Standard

    Hey!

    Zu 4 nur, das die US Army nun schon ihr zweites Spiel auf den Markt geworfen hat, weil die Zahl der Freiwilligen rapide abgenommen hat und das Medium als Werbestrategie aufgeht.....
    Ich glaube nicht, dass man an einem Computer reales schiessen wirklich üben kann. Die Realität ist da doch etwas anders. Nichtsdestotrotz habe ich auch meine Bedenken was so manches Spiel angeht. Die Konfrontation mit Gewalt hinterlässt bei Kindern und Jugendlichen Schäden. Die Industrie nimmt das mehr oder weniger billigend in Kauf. Eine Verschärfung des Jugendschutzes ist IHMO nicht nötig, wenn die bestehenden Gesetze eingehalten würden. Dazu gehört auch die Verantwortung junger Erwachsener (18+), entsprechende Medien (Spiel oder Film ist egal) nicht an Minderjährige weiterzugeben, weil hier der Jugendschutz weitestgehend ausgehebelt wird. Aber da wird man nicht viel machen können. Daher ist zu überlegen, ob man solche Spiele nicht ganz vom Markt nimmt. ausserdem sollten klare Regeln darüber aufgestellt werden, was in einem Spiel gezeigt werden darf und was nicht. Wenn ich im Forum von Silent Hunter 3 die Rettungsbootdiskussion lese (da gibts Hirnies, die fordern die Darstellung von Rettungsbooten, auf die man auch schiessen kann, damit die Simulation möglichst realistisch wird), weiss ich auch warum!

    Cu


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