Verbot von »Killerspielen«

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  1. Verbot von »Killerspielen« #1
    Foren-Guru Avatar von GT2002

    Standard Verbot von »Killerspielen«

    Um offenbar im Kompetenzstreit mit dem eigentlich für Jugendmedienschutz zuständigen Bundesfamilienministerium die Deutungshoheit zu erlangen, hat Bayerns Innenminister Günther Beckstein (CSU) einen drastischen Gesetzesvorschlag für das Verbot von so genannten »Killerspielen« gemacht. Auch wenn die Aussichten auf eine Eins-zu-Eins-Umsetzung dieser Pläne eher unwahrscheinlich sind, gehen sie weit über das bisher von ihm und anderen deutschen Innenministern geforderte Verbot von Ego-Shootern und gewalthaltigen Actionspielen wie Counterstrike und Grand Theft Auto hinaus.Verbot von »Killerspielen«Verbot von »Killerspielen«

    Wie der Spiegel in seiner Onlineausgabe berichtet, will Beckstein laut seiner »Arbeitshypothesen«, mit denen er in weitere Gespräche gehen will, den Gewaltdarstellungs-Paragraphen 131 des Strafgesetzbuchs (StGB) verschärfen. Dieser Paragraph verbietet die Verbreitung und Erwerb von Gewaltverherrlichenden und -verharmlosenden Medien. Bisher mussten Staatsanwälte und Richter im Einzelfall prüfen, welche Inhalte tatsächlich Gewaltverherrlichend sind, bevor ein Verbot ausgesprochen wurde.

    Beckstein will nun offenbar diesen richterlichen Spielraum deutlich einschränken. Deshalb heißt es im Entwurf des Bayern: "Wer Computerspiele, die es den Spielern als Haupt- oder Nebenzweck ermöglichen, eine grausame oder die Menschenwürde verletzende Gewalttätigkeit gegen Menschen oder menschenähnliche Wesen auszuüben, verbreitet, [...] herstellt, bezieht, liefert [...], wird mit Freiheitsstrafe bis zu einem Jahr oder Geldstrafe bestraft." Der Schwerpunkt liege bei dieser Formulierung auf dem "aktiven Handeln des Spielers", schreibt Spiegel Online. In der bisherigen Fassung stellt Paragraph 131 StGB unter anderem jene Person unter Strafe, die Gewaltverherrlichendes oder -verharmlosendes "öffentlich ausstellt, anschlägt, vorführt oder sonst zugänglich macht". Diese Passage ist nur schwer anzuwenden auf Computerspiele, bei Beckstein entfällt sie.

    In letzter Konsequenz können, wenn dieser Entwurf Gesetzesnorm würde, nahezu alle Computerspiele die kriegerische Handlungen oder vom Spieler initiierte, virtuelle Tötungsdarstellungen enthalten, unter Strafe gestellt werden. Denn letztlich sind auch Orks und Elben menschenähnlich, Szenen in Strategiespielen bei denen Bodentruppen von Kavallerie niedergetrampelt werden, könnten leicht als grausam tituliert werden und selbst das Spucken auf einen am Boden liegenden Gegner in einem Online-Rollenspiel dürfte als die Menschwürde verletzend eingestuft werden. Zudem müssten die Hersteller jegliche Veränderbarkeit ihrer Software verhindern, da sie befürchten könnten, dass das Töten von virtuellen Spielfiguren durch Modifikationen doch möglich wäre. Damit hätte Beckstein dann sein Ziel erreicht, dass prakitsch alles verboten wäre, was nicht ausdrücklich durch den Staat erlaubt würde.

    quelle http://www.gamestar.de/news/vermisch...rspielen_.html

  2. Standard

    Hallo GT2002,

    schau Dir mal Diesen Ratgeber. an. Dort wirst du bestimmt fündig.
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  3. Verbot von »Killerspielen« #2
    Gelöscht
    Besucher Standardavatar

    Standard

    Wieder mal Schwachsinn derer, welche die eigentlichen Ursachen nicht wahr haben wollen...mir würden da auf Anhieb andere, dringendere Gesetzesgebungen, einfallen...z.B. die Regelung der Nebeneinkünfte unserer "Volkvertreter"...aber da passiert natürlich nix...der einfache Bauer wird mit Mist und Humbug geblendet...ist ja auch effizient...es passiert ja nix, also kann alles beim alten bleiben und wir saugen uns ein Thema aussem Knöchel.....

  4. Verbot von »Killerspielen« #3
    Hardware - Junkie Avatar von eagle

    Standard

    *TsTs*

    wer so Weltfremd und Deppert ist sollte solch ein amt nicht bekleiden.

    so ganz nebenbei gefragt !? steigen gerade die arbeitslosenzahlen wieder ?
    ich meine immer wenn Spiele durch den dreck gezogen werden, werden andere viel wichtigere themen vernachlässigt.

    es wird zeit das sich in Deutschland richtig was verändert, vorallem in der Politik.

  5. Verbot von »Killerspielen« #4
    Gelöscht
    Besucher Standardavatar

    Standard

    Zitat Zitat von eagle

    so ganz nebenbei gefragt !? steigen gerade die arbeitslosenzahlen wieder ?
    ich meine immer wenn Spiele durch den dreck gezogen werden, werden andere viel wichtigere themen vernachlässigt.

    es wird zeit das sich in Deutschland richtig was verändert, vorallem in der Politik.
    lolll, das war auch mein erster Gedanke...WAS soll nun wieder unter den Teppich gekehrt werden....

  6. Verbot von »Killerspielen« #5
    Computer Doktor Standardavatar

    Standard

    Ein recht sinnloses Unterfangen, zumal es einen ganzen Wirtschaftszweig komplett lahm legen würde. Rauchen ist auch ungesund, wird deswegen aber niemals vollständig verboten bzw. verhindert werden können!

  7. Verbot von »Killerspielen« #6
    Foren-Guru
    Threadstarter
    Avatar von GT2002

    Standard

    hi leute

    oh man auf mich kommen harte Zeiten zu ich spiele killerspielen, ich rauche ich saufe und abeiten tu ich auch noch aber ist nur eine frage der zeit das ich ganichts mer hab dank der Politik

  8. Verbot von »Killerspielen« #7
    Avatar von tils

    Mein System
    tils's Computer Details
    CPU:
    X2 3800+@ X2 4200+
    Mainboard:
    A8N32-SLI Deluxe
    Arbeitsspeicher:
    2 GB GeIL 2,5-3-3-6 1T
    Festplatte:
    1 x WD740G 2 x HD160JJ
    Grafikkarte:
    7900 GT 512 GS
    Soundkarte:
    Audigy 4
    Monitor:
    2 x Benq fp71e+
    Gehäuse:
    Enermax Blue Viper
    Netzteil:
    Tagan Easycon 530W
    3D Mark 2005:
    8770
    Betriebssystem:
    XP Pr SP2 nLite reduziert
    Laufwerke:
    Samsung SH162L+D162C

    Standard

    Das Problem an der Sache ist das Durchnittsalter der verwantwortlichen Politiker. Genau so wie alte Omas sich über Handy und mp3-Player in der Bahn aufregen (obwohl in der Bahn ja eh eine hohe Geräuschkulisse herrscht) regen sich Opas in der politik über Killerspiele auf (obwohl in den übrigen Medien ein hohes Maß an Sex und Gewalt herrscht)
    -Sie können es nicht nachvollziehen, warum mann mp3 hört odwer "Killergames" spielt.
    Sie gehen von Ihrem eigenen Unverständnis aus und halten alle Spieler für total bescheuert -als ob ich eine Tastatur mit Maus und Bildschirm mit der Realität in Verbindung bringe.

    Ich streite ja nicht ab, dass es gewaltbereite Menschen gibt, die nur Spiele gut finden, in denen die Leichen beim draufballern noch zappeln.
    Aber wenn es keine "Killerspiele" gäbe, würden die auch nicht zahmer werden

  9. Verbot von »Killerspielen« #8
    Foren-Guru Avatar von revealed

    Mein System
    revealed's Computer Details
    CPU:
    Intel Core 2 Duo E6600 (F6;B2) (nix OC)
    Mainboard:
    ASUS P5B (P/G965) (1803) (nix OC)
    Arbeitsspeicher:
    2048 MB Corsair PC2-800 6400C4 Pro 4-4-4-12 (nix OC)
    Festplatte:
    2x Seagate 80 GB Sata II (ST3808110AS) <- reicht
    Grafikkarte:
    ASUS EAX 1950 XTX (nix OC); Hauppauge WinTV-PVR 150;)
    Soundkarte:
    Soundmax 8-channel HD Audio
    Monitor:
    Image Quest Q995 und Medion MD19980B
    Gehäuse:
    3D Mark 06 -- |6935 3D Marks|
    Netzteil:
    BeQuiet 530 Watt (BQT P6-Pro)
    3D Mark 2005:
    12336
    Betriebssystem:
    Windows Vista Ultimate SB 32 bit Deutsch; openSUSE 10.3 32 bit
    Laufwerke:
    Toshiba DvD "SD-M1912" (TM01); PLEXTOR "PX-712A" (1.09)
    Sonstiges:
    Mein Schweiss!

    Standard

    Sry das ich dich biertrinkenden rauchenden Onlinespieler als Beispiel hernehme:

    BROT UND SPIELE!

    ich sag es mal direkt: Die Wegnahme des Luxus wird den Pöbel verärgern!

    -> ohne jetzt ketzerisch auftreten zu wollen.

    Ich finde einfach, das die Spielergemeinschaft einmal mehr hergenommen wird, damit sich Medien Publikumswirksam profilieren können.
    Zu diesen Medien gehören für mich genauso Politiker und Parteien, die diese schliesslich als Plattform für ihre Glaubwürdigkeit hernehmen. In der sachkompetenten unbeeinflussten Meinungsbildungsfunktion haben diese hier einmal mehr in meinen Augen versagt.
    Wenn solche Aussagen und ideen gefasst werden wie "Verbot von Killerspielen" Dann sollten sie dem Volk schlicht sämtliches Spielzeug wegnehmen.
    Dazu gehört aber dann auch des Politikers Medienwirksames Kommerzprodukt. - Das Fernsehen.
    Schliesslich haben diese in sachen Aufklährung eine gewisse Verantwortung und sollten nicht auf das kleinste Übel hereinbrechen.
    Schliesslich finde ich selber Fernsehsendungen wie CSI Miami viel Fragwürdiger als ein Arkadestil Spiel.

    und selbst das Spucken auf einen am Boden liegenden Gegner in einem Online-Rollenspiel dürfte als die Menschwürde verletzend eingestuft werden.
    so ein Speil kenn ich keines. Und im selben Atemzug sollte soetwas ganz strikt vom Begriff "Counterstrike" differenziert werden.

    Ausserdem ist eben gerade weil der Realitätsbezug so gering ist bei Counterstrike dieses in keinster Weise eine Gefahr für die Mentalität.
    Viel eher sollten gewisse Institutionen darauf achten, dass sie durch ihre Publikationen nicht Nachahmungstäter animieren.

    Das soetwas Publik gemacht werden muss ist schon klar aber warum wird das immer auf dem Rücken der Spielergemeinschaft abgewiegelt?

    Schliesslich sind Zichtausend Onlinespieler aus aller Welt nicht verantwortlich dafür, was einzelne mehr oder minder bemitleidenswerte zerstörte Seelen machen. Also wir können nichts dafür, das dieser Junge mensch wohl irgendwoher eine Bauanleitung für eine Bombe bekommen hat, dazu eventuell noch an eine Waffe herankam und auch noch die Materialien unbemerkt zusammenbekommen hat.

    Kümmert sich unsere Exekutive noch um Beschaffungskriminalität?

    Die Politik tut jedenfalls alles, um Beschaffungskriminalität zu erhöhen. Bzw hat bestimmt schon längst erkannt, das durch gewisse Verbote überhaupt erst Beschaffungskriminalität entsteht.

    Naja. Ich hoffe keiner nimmt zu ernst was ich geschrieben habe aber ich sehe es nicht ein das wiedereinmal ein Friedliebender Bevölkerungsteil für Gewaltverbrechen im gewissen sinne verantwortlich gemacht wird und auch die Konsequenzen tragen soll. Schliesslich hat hier meiner Meinung nach nicht der Spieleentwickler mit einer bestimmt anderen Intuition bei der Spieleentwicklung versagt. Sondern das Soziale Netz und die Aufklärungsfunktion der Medien.

    Ausserdem finde ich, dass eine gezielt pädagogisch begleitete konfrontation mit fragwürdigen inhalten auch ihren Sinn hat.

    Beim Computer steht bei mir zumindest immernoch die Interaktion mit dem digitalen medium im Fordergrund -
    und nicht die Intuition, wie ich mich taktisch auf einer nicht real existenten Virturellen Spielfläche zum Killer slebstmutiere, um dann im realleben tatsächlich auf dieser Realen Fläche (falls sie existieren würde) ein Attentat zu veranstalten.
    Genauso wird mann Durch Battlefield Spielen niemals Lernen einen Hubschrauber oder ein Flugzeug zu fliegen. So wird mann durch blosses klicken mit der Maus auch nie in Erfahrung bringen, wie man eine Bombe baut.

    Genauso ist nochmals zu differenzieren, das ein friedliebender Mensch niemals in die Situation kommen wird, seine Mitmenschen durch Waffengewalt tatsächlich verletzen zu wollen.
    Der Junge könnte genausogut irgendwo gelesen haben, das im IRAN 2 Bomben hochgegangen sind und sich daraufhin davon inspiriert gefühlt haben. Schliesslich sind die im Ausland anscheinend so schlau und lassen 1 kleine Bombe hochgehen und wenn dann die Retter kommen lassen sie eine grosse hochgehen. Aber im Fernsehen wird soetwas ja nicht ausführlich geschildert. *NEEEEEIN* *gaaarnicht* auch nicht mit Bildern --- ironie!

    Wenn jemand degeneriert vor dem Computer sitzt hat er im idealfall nicht einmal die Kraft aufzustehen und zum Kühlschrank zu gehen, wenn die Person wirklich zufrieden ist.

    Gruss

    R


Verbot von »Killerspielen«

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