Genealogie

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  1. Genealogie #1
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    Hallo CelronUCC,

    kannst Du mir und sicher auch einigen anderen mal erklären was Genealogie wirklich ist? Ich weiß, dass es einiges mit der Ahnenforschung zu tun hat, aber mehr auch nicht.
    Suchst Du Familienstammbäume zusammen? Machst Du das als Beruf oder als Hobby?

    Ja das Problem mit der Gallensteinerkennung kenne ich gut.
    Seit dem zarten Alter von 8 hatte ich immer wieder Koliken, aber die Götter in weiss haben alles mögliche diagnostiziert - ich war sogar schon auf der Liste mit Zwerchfellkrebs :-((( - gar nicht lustig!
    Bis vor zwei Jahren durch reinen Zufall und durch einen Studenten der Medizin bei einer Radiologieuntersuchung ein ca. 1,5 cm Gallenstein gefunden wurde - nächsten Tag auf den Tisch - endoskopisch entnommen - alles glänzend!!!!! Da Du Koliken kennst, kannst Du Dir vorstellen, was die letzten 35 Jahre für mich bedeutet haben.
    Aber jetzt, Leben kann so schön sein!!!!

    cu Zack :4

  2. Standard

    Hallo Zack McKrakken,

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  3. Genealogie #2
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    @Zack McKrakken

    Die Genealogie ist meine Profession.....also Arbeit und Hobby zugleich! :al

    Ich bin dadurch viel unterwegs, von einem Archiv zum anderen und arbeite nicht selten rund 16 Stunden am Tag (Archiv und zu Hause)! Das Suchen bzw. Erforschen nach Daten (im Archiv) und die Analyse, Berechnung usw (zu Hause) ist eben sehr zeitintensiv!

    Wer aus Interesse weiterlesen mag, soll dies nun tun :aa ............
    ........nehme es aber keinem übel, wenn er sich wieder "rausklickt". Denn die Genealogie und Heraldik (Wappenkunde) ist nun mal nicht jedermanns Interesse!

    Die Genealogie - das sich von dem griechischen Wort genealogia = "Geburt", "Abstammung" ableitet - ist die Wissenschaft von Ursprung, Folge und Verwandtschaft der Geschlechter und somit als ein wichtiger Teil der Geschichte anzusehen. Die Genealogie zerfällt in einen theoretischen Teil, der die Lehre von den genealogischen Grundsätzen enthält und einen praktischen Teil, die Geschlechter selbst darstellend.
    Die ältesten Spuren der Genealogie finden sich in den Stammesverzeichnissen der Helden der Alten Welt und schon die Israeliten hatten eigene Beamten zur Anfertigung von Stammesverzeichnissen. Weiter ausgebildet wurde sie durch die Gliederung der Staatsbürger in verschiedene, zum Teil bevorzugte Klassen. Der Mangel an Kritik in der Geschichte und die Sucht, den Grossen zu schmeicheln, brachte seit dem 15.Jahrhundert leider auch die sinnlosesten Fabeln in die Genealogie. Ahnen wurden erlogen und manche Geschlechter nicht nur auf die Zeit Karls des Grossen, sondern gar auf die Helden des Trojanischen Krieges zurückgeführt.
    Indessen vermochten nur wenige Familien der regierenden Fürstenhäuser und des hohen Adels ihre Ahnen über das 11.Jahrhundert zurückzuführen, weil erst um diese Zeit Familiennamen vorkamen, die im 12. und 13. Jahrhundert nach und nach gewöhnlicher wurden.
    Bekannt als voll von falschen Angaben ist namentlich Rüxners "Thurnier-Buch" (Frankfurt 1566). Auch Reusner und Henniges, Ende des 16. Jahrhunderts, konnten sich ihren genealogischen Arbeiten zu keiner wirklich historischen Auffassung erheben. Eine lichtvollere Behandlung der Genealogie begann zuerst in Frankreich durch Duchesne, Saint-Marthe, Hozier, Chifflet, Lancelot le Blond und anderen, in England besonders durch Dugdale.
    Ritterhusius (gest. 1670) in Altorf Deutschland und Spener in Wittenberg (gest. 1730) waren die ersten, welche die Genealogie auf den urkundlichen Beweis gründeten und sie mit der Heraldik verbanden.

    Einen regelrechten "Boom" erlebte die Genealogie in der Mitte des 19.Jahrhunderts. Die Nachforschungen nach den eigenen Wurzeln bewirkte einen Zuwachs an Genealogischen Instituten. Dieselben liessen sich sowohl in öffentliche als auch private Gruppen teilen, wobei letztere nicht immer einem amtlichen Institut angehören mussten, sondern vielmehr sich von Grund auf selber in diese Materie einarbeiteten. Man bedient sich vieler Möglichkeiten um die Vergangenheit für die Nachwelt festzuhalten. Träger eines Namens und deren Vorfahren, wie auch Nachkommen lassen sich in sogenannte "Stammtafeln" niederschreiben. Dabei unterscheidet man vier Möglichkeiten der Aufstellung;


    Die übersichtlichste aller Stammtafeln ist die "Eigentliche Stamm-oder Geschlechtstafel". Unter Berücksichtigung der Söhne und Töchter wird hier aber die Nachkommenschaft der Töchter ausgeschlossen. Sie umfasst also hauptsächlich den Fortsatz der männlichen Namensträger.

    Erst die "Synchronistische Stammtafel" fügt nebst dem eigenen Geschlecht auch das der einheirateten Familien hinzu und auch die Nachkommenschaft der Töchter wird hier aufgezeichnet.

    Die älteste aller Tafeln ist die "Historische Stammtafel", welche vornehmlich bei den Adelsgeschlechter zu finden ist. Dabei werden den Trägern selbst noch historische Ereignisse beigefügt, die wir heute auch aus den Geschichtsbüchern kennen. Meisten ist eine Historische Stammtafel auch in Synchronistischer Weise dargestellt, da es der Adel selbst selten zu einer durchgehenden männlichen Stammeslinie gebracht hat.

    Die "Stammesreihe" hingegen lässt nur die Stammesführer selbst auf dem Papier erscheinen und bildet die letzte Art der möglichen Stammtafeln. Die Stammesreihe lässt wohl die Mutter eines jeden männlichen Stammführers zu, doch Geschwister, Kinder und Anverwandte bleiben ausgeschlossen.

    Obiger Text entstammt aus meiner genealogischen Homepage!


    CU

    CelronUCC

  4. Genealogie #3
    Fortgeschrittenes Mitglied
    Threadstarter
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    Standard

    @ CelronUCC

    hört sich interessant an und mach neugierig!
    Wo kann man Deine Web-Site betrachen.

    cu Zack


Genealogie

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