Kopieren verboten - Tauschen erlaubt

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  1. Kopieren verboten - Tauschen erlaubt #1
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    Hallo Zusammen,

    bzgl. des Urheberrechts gibt es einige interessanter Dinge:

    Am 11. April hat der Bundestag den umstrittenen Gesetzentwurf für das neue Urheberrecht verabschiedet. Bevor das Gesetz endgültig in Kraft tritt, muss es noch am 23. Mai vom Bundesrat gebilligt werden. Mit der Novellierung kommt Deutschland einer EU-Richtlinie nach, die eine Angleichung des Urheberrechts in den EU-Mitgliedsländern vorsieht. Die Novelle hat weitreichende Folgen - unter anderem auch für Besitzer von CD- und DVD-Brennern.

    Kopierschutz aushebeln verboten
    Auch weiterhin sollen private Musikkopien legal bleiben - jedoch nur, wenn das Original keinen Kopierschutz aufweist. Das Austricksen oder ******* eines Kopierschutzes ist künftig illegal. Wer jedoch über Tauschbörsen im Internet mit Freunden Musik tauscht, muss nicht damit rechnen, demnächst die Polizei vor der Tür zu haben. Das neue Urheberrecht verbietet zwar das Kopieren geschützer CDs. Wer sich jedoch Songs herunterlädt, der von einem Tauschfreund geknackt wurde, wird auch nach dem neuen Gesetz nichts Verbotenes tun.

    Gesetz war überfällig
    Lange haben sich Politik, Verlage, die Plattenindustrie und die Hersteller von Computern und -zubehör um das neue Urheberrecht gestritten. Allen Beteiligten war klar, dass in Zeiten der Digitalisierung von Musik, Filmen und Büchern das alte Urheberschutzgesetz überholt ist. Als dann die Europäische Union eine Richtlinie dazu erlassen hatte, entstand zudem ein enormer Zeitdruck bei deren Umsetzung in nationales Recht. Mit der Verabschiedung des Gesetzes im Bundestag ist die Bundesregierung aus Sicht der Europäischen Kommission bereits mehr als drei Monate überfällig.

    Des einen Leid...
    Der umfangreiche Gesetzestext ist ein Kompromiss, mit dem niemand vollständig zufrieden ist. Die Phonoindustrie ist zwar froh, dass das Gesetz überhaupt in Kraft tritt. Doch beim Thema private Kopien von CDs geht Thorsten Braun, dem Syndicus des Bundesverbandes der Phonographischen Wirtschaft, das Gesetz nicht weit genug. "Leider gibt es keine Klarstellung, dass nur aus legalen Quellen kopiert werden darf," sagte Braun gegenüber T-Online.

    ...des anderen Freud'
    Was Braun ärgert, wird die Musiktauscher im Web erfreuen. Sie müssen sich keine Gedanken darüber machen, wie etwa ein Song von Robbie Williams zum Tausch angeboten werden kann, obwohl es ihn eigentlich nur auf einer kopiergeschützten CD geben dürfte. Sie dürfen nur selber auf keinen Fall den Kopierschutz einer CD ******* und die Songs selber anbieten.

    Kopiertools werden verboten
    Tools wie ******* oder Alcohol 120% dürfen nicht mehr zum Download angeboten werden. Dieses Verbot gilt auch für die Beschreibung des technischen Vorgangs. Wie ein Programm zum ******* des Kopierschutzes funktioniert, darf in Zukunft niemand mehr erklären. Darüber freut sich Braun: "Zukünftig wird das verboten sein." Er betont weiterhin: "Privatkopien sind kein Recht." Denn was der geistige Eigentümer eines Liedes, eines Textes oder eines Films zulässt und was nicht, obliegt nur ihm.

    Paradox: Künstler verdienen am Kopieren
    Die geistigen Eigentümer können nur dann Lizenzgebühren fürs Kopieren von Dateien bekommen, wenn es nicht verboten ist. Das wirkt auf den ersten Blick paradox. Doch da die Gerätehersteller von CD-Brennern oder auch von ganzen PCs pauschale Gebühren an die Verwertungsgesellschaften von Künstlern abtreten müssen, bekommen Komponisten oder Texter auf diesem Umweg wenigstens etwas für die Kopien. Würde das Kopieren vollständig verboten, könnte bei den Herstellern auch keine Gebühr verlangt werden.

    Nächste Änderung schon in Arbeit
    Das wiederum ärgert die Gerätehersteller. Sie stellen sich auf den Standpunkt, dass Kopieren illegal ist. Und was illegal ist, darf nicht mit Lizenzgebühren belegt werde, heißt es bei Bitkomm, dem Bundesverband für Informationswirtschaft und Telekommunikation. Wie die Schallplattenindustrie hofft Bitkomm deshalb, dass in einem weiteren Gesetz diese offenen Fragen geklärt werden. Das sieht auch das Justizministerium so. Es will gleich in den kommenen Wochen mit der Arbeit am nächsten Urheberschutzgesetz beginnen. Doch alle sind sich einig, dass dieses Gesetz wesentlich länger als ein Jahr benötigen wird, bevor es im Bundestag verabschiedet wird. Zumindest bis dahin darf also weiter Musik aus dem Netz gesaugt werden

    [Quelle: T-Online]

    Hier der Regierungsentwurf des Gesetzes zur Regelung des Urheberrechts:
    http://www.bmj.bund.de/images/11476.pdf

  2. Standard

    Hallo Piet2003,

    schau Dir mal Diesen Ratgeber. an. Dort wirst du bestimmt fündig.
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Kopieren verboten - Tauschen erlaubt

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