Frage für E-Techniker: Lüfterdrehzahl?

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  1. Frage für E-Techniker: Lüfterdrehzahl? #9
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    Ich habe dein Beispiel schon verstanden. Aber wieso macht ein Vorwiderstand bei parallel geschalteten Lüftern keinen Sinn? So hast du doch auch gerechnet. Außerdem ist der Strom bei einer Reihenschaltung nicht konstant, sondern überall gleich hoch.
    Maximalstrom heißt aber nicht Maximalleistung. Wenn durchs Poti (was auf 0 Ohm gedreht ist) der max. Strom fließt, fällt rechnerisch an ihm aber keine Spannung ab (0 Ohm). P=I mal U (mal 0 Volt), also auch 0W (wie ein Stück Draht).
    Der WorstCase (maximale Verlustleistung) fürs Poti wäre, wenn je halbe Ub an Lüfter und Poti abfallen.
    Nur mußt du für jedes "Spannungsbeispiel" den Gesamtstrom neu errechnen, da sich ja auch der Gesamtwiderstand ändert.
    In deiner Rechnung (7V und 5V) hast du mit dem Strom (0,72A) gerechnet, der aber nur fließen würde, wenn KEIN Vorwiderstand, sondern nur die 16,6 Ohm der parallelen Lüfter  im Strompfad wären.
    Nun sollten ja 7V an den Lüftern abfallen, was einen Gesamtstrom von I=U/R, also 7V durch 16,6 Ohm gleich 0,42A ergeben würde (die auch durch das Poti fließen). Jetzt wissen wir den Spannungsabfall am Poti und den Gesamtstrom. Also ist in diesem Beispiel das Poti auf 5V durch 0,42A gleich 11,9 Ohm eingestellt. Macht eine Verlustleistung am Poti von 5V mal 0,42A gleich 2,1W.
    Was ich eigentlich nur sagen wollte ist, daß du nur vergessen hast den Gesamtstrom den geänderten Widerstandsverhältnissen anzupassen. Die Induktivitäten sind vernachlässigbar, da hier mit einer Gleichspannung gearbeitet wird. Außer man setzt zur Leistungsregelung eine Pulsbreitenmodulation ein, dann haben wir eine Wechselspannung. Was noch den Scheinwiderstand des Lüfters ändert, ist das Magnetfelt des Rotors auf die Spule des Stators.
    Die Induktivität einer Spule bekommt man durch eine parallele Kapazität nicht "weg". Gibt eher ein Schwingkreis. Aber man kann die Phasenlage und die Blindleistung dadurch korrigieren (Aber Vorsicht: Schwingkreis). Und auch dieses würde nur bei Wechselspannung zum Tragen kommen.

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    Hallo Tobzi,

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  3. Frage für E-Techniker: Lüfterdrehzahl? #10
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    Ne, ich meine Widerstand parallel zu den parallel geschalteten Lüftern; und da ist die Bezeichnung Vorwiderstand fals

  4. Frage für E-Techniker: Lüfterdrehzahl? #11
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    Ich wärme (als relativ Unwissender) diese Diskursion mal wieder auf:
    Gibt es denn auch eine etwas billigere Möglichkeit um einen Lüfter bei weniger als 12 V zu betreiben ?
    z.B. 10, 8 oder 7 Volt
    einfacher Widerstand ?

  5. Frage für E-Techniker: Lüfterdrehzahl? #12
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    Am billigsten ist wohl der Einsatz einer 1N4001 (Diode) in Reihe zum Lüfter. Pro in Reihe geschalteter Diode veringert sich die Spannung um knapp 0,7V (und das unabhängig von der Last, also stabil). Wenn du jetzt noch einen mehrpoligen Dreh- oder Schiebeschalter hast, kann man die Spg. in 0,7V Schritten einstellen (egal was für einen oder wieviele Lüfter. Max. Strom durch 1N4001 = 1A).

    Grüße
    Stefan

  6. Frage für E-Techniker: Lüfterdrehzahl? #13
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    Nur zur Sicherheit:
    Du meinst Universal-Silizium-Dioden 1 N 4001A-7 (1 A) z.B. bei Conrad Best.-Nr. 162213-62 ?
    Und die dann "einfach in`s Kabel" löten...?
    Gibt es auch Dioden, die gleich die Spannung un etwa 2V
    verringern.
    Ein bischen wollte ich schon runter mit der Leistung, wegem Lautstärke und so. Ich habe mittlerweile super Temperaturen, aber leider auch so`n Bischen den Staubsaugereffekt von Geräusch her.

  7. Frage für E-Techniker: Lüfterdrehzahl? #14
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    Ja, genau diese Standard Si-Diode. Es gibt auch Zehnerdioden, an denen höhere Spannungen abfallen, können aber im allgemeinen nicht so hohe Ströme (werden sonst als Referenz genommen und dann per Transistor oder per Regler abgegriffen).
    Kannst aber auch 3 1N4001 in Reihe löten. Beinchen kurz schneiden und das ganze einschrumpfen (mit Schrumpfschlauch ;-) ).
    Natürlich alle in Durchlassrichtung (Kathodenring zum negativeren Potential).

    Grüße
    Stefan

  8. Frage für E-Techniker: Lüfterdrehzahl? #15
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    Vielen Dank für Deine Mühe.
    Nur um mich mal zu überprüfen noch eine Frage.
    (Ich habe jetzt nochmal meine ganzen Physik-Kenntnisse zusammengekramt und überlegt:)

    Vermutung:
    Auf Lüfter steht: 12V, 0.13A
    das würde bedeuten: R=92.307 Ohm und P=1,56 Watt
    Wenn ich jetzt einen Spannungsabfall von 2 Volt will
    (10 Volt am Lüfter!) bedeutet das doch, ich müßt einen Widerstand von 1/5 *R des Lüfters nehmen...also 18,46 Ohm...der dann 1,56 Watt abkann.......oder ?

    Also kann ich doch auch einfach einen Widerstand einbauen (in REIHE natürlich)

  9. Frage für E-Techniker: Lüfterdrehzahl? #16
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    Ist soweit richtig, bis auf die Belastbarkeit des Widerstandes.
    Wenn Rgesamt = Rlüfter + Rvowiderstand (92,307 Ohm + 18,46 Ohm) = 110,767 Ohm
    ist und er an 12V liegt, fließt ein Strom von (U/R=I, 12V / 110,767 Ohm) 0,108 A.
    Also fällt am Lüfter eine Spannung von (U=R * I, 92,307 Ohm * 0,108 A) 9,97 V ab,
    und am Vorwiderstand (18,46 Ohm * 0,108 A) 1,99 V.
    Die Leistung, die im Vorwiderstand verbraten wird beträgt (P=U *I, 1,99 V * 0,108 A) 0,215 Watt.
    Der Lüfter nimmt jetzt (9,97 V * 0,108 A) 1,07Watt auf.



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