Frage für E-Techniker: Lüfterdrehzahl?

Diskutiere Frage für E-Techniker: Lüfterdrehzahl? im Overclocking Arbeitsspeicher & Grafikkarten Forum im Bereich Overclocking, Tweaking, Bastelecke; Hallo! Ich habe mir heute zwei Papst 12cm-Lüfter eingebaut, die ich an der 12 Volt-Leitung des Netzteils hängen habe. Ich möchte sie gerne mit einem ...



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  1. Frage für E-Techniker: Lüfterdrehzahl? #1
    Fortgeschrittenes Mitglied Standardavatar

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    Hallo!
    Ich habe mir heute zwei Papst 12cm-Lüfter eingebaut, die ich an der 12 Volt-Leitung des Netzteils hängen habe. Ich möchte sie gerne mit einem Drehknopf regeln können. Welche Werte muss der Poti dafür haben?

    Daten:
    4,3 Watt pro Lüfter = 8,6 Watt
    12 Volt maximale Spannung
    also Stromstärke 0,72 Ampere. Richtig?
    So weit so gut. Aber ich weiss trotzdem nicht welchen Poti ich bei Conrad holen muss, damit er bei niedrigen Drehzahlen nicht durchbrennt   :-(

    Kann mir jemand helfen?

  2. Standard

    Hallo Tobzi,

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  3. Frage für E-Techniker: Lüfterdrehzahl? #2
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    Ein Kohleschicht-Poti wird da nicht mehr gehen. Muß wohl schon ein Drahtgewickeltes Exemplar (mit min. 8W) sein. Eleganter wäre wohl ein LM317 (ungekühlt bis 0,5A, gekühlt (je nach Endbuchstabe) bis 3A) oder LM350 und ein normales Poti (Ein Ende am Ausgang des LM, Andere an Masse, Schleifer an VSense vom LM (ist ein 3beiner, In, Out, Vsense)).
    Hat den Nachteil, daß Vout um 1,2V niedriger ist als Vin (interne ReferenzSpg.)

  4. Frage für E-Techniker: Lüfterdrehzahl? #3
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    @Stefan:
    Kannst du mir das mal ein wenig genauer beschreiben? Ich kann unter diesen Zahlenkombinationen bei Conrad nichts finden. Und wie muss ich das löten?
    (bin ein blutiger Anfänger....)
    Das mit den 1,2 Volt weniger (also nur noch 10,80 max.) ist mir egal. Hauptsache ich kann stufenlos bis auf 7 Volt runterdrehen.

    Please help me!!!!
    Tobzi
    tobias.roether@web.de

  5. Frage für E-Techniker: Lüfterdrehzahl? #4
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    Ich habe was gefunden:

    Best-Nr. 115967 bei Conrad.de
    dazu einen 2kiloOhm (0,25 Watt) Drehpoti.

    Best-Nr. 196460 bei Conrad.de
    für stärkere Lasten.

  6. Frage für E-Techniker: Lüfterdrehzahl? #5
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    Deine beiden Lüfter haben einen Widerstand von 16,6 Ohm (12 V / 0,72 A = 16,6 Ohm). In Serie geschaltet bleibt der Strom  = const. (vereinfacht, da hier induktivitäten (Spulen) im Spiel sind). Du willst auf 7 V runter. Dann muß über den Poti 5V abfallen. 5V / 0,72A = 6,94 Ohm (ich glaube 7,2 ist der nächste Regelwert). Der muß also 7,2 Ohm * 0,72 A hoch 2 = 3,7 W verkraften. Also mit Sicherheit muß Du einen 4W, 7,2 Ohm Widerstand haben oder mehr. Bei 6 V Spannungsabfall (8,3 Ohm Poti) wären es bereits 4,32 W usw.
    Anmerkung: P=U*I (Leistung=Spannung * Strom) und U=R*I (R in Ohm). Also Dreisatz.
    Bei 4 Watt und mehr solltest Du schon an Kühlung denken.
    Gruß
    smallbit

  7. Frage für E-Techniker: Lüfterdrehzahl? #6
    Volles Mitglied Standardavatar

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    Oh, an dieser Rechnung stimmt einiges nicht.
    Die Leistung pro Lüfter beträgt ja 4,3W bei 12V.
    Also ist R (bei Ohmscher Last) =P/U, also 4,3W durch 12V: 33,48 Ohm pro Lüfter!
    Würden zwei gleiche Lüfter in Reihe (serie) geschaltet, fällt an jedem Lüfter 6V ab (halbe Ub). Das wäre schon die max. Spannung pro Lüfter.
    Um 12V an beide Lüfter im maximal Fall zu bekommen müssen sie parallel geschaltet werden. Ergibt dann einen Gesamtwiederstand beider Lüfter von 16,74 Ohm.
    Damit an diesen Lüfter 7V abfallen muß ein Strom von (I=U/R) 7V durch 16,74 Ohm gleich 0,418 Ampere.
    Die restlichen 5V (da ja 12V Gesamtspannung) fallen am Vorwiderstand ab, der auch mit 0,418 Ampere durchflossen wird (Reihenschaltung zum "Gesamtlüfter" ) . Ergibt einen Widerstand (der vorzuschalten wäre, um 7V an den Lüftern abfallen zu lassen) *von: R=U/I also 5V durch 0,418 Ampere gleich 11,96 Ohm, der dann eine Belastbarkeit von P=U*I also 5V mal 0,418A gleich 2,09 Watt (nur in diesem Rechenbeispiel).
    Da die Lüfter aber nicht rein Ohmisch, sondern wie schon richtig erwähnt induktive Impedanzen sind, ändern die sich nach Drehzahl und Last .
    Nimmst du einen LM317 (oder LM350, Bestellnummer von Conrad weiß ich nicht ;-) ) und ein Poti zwischen 10k und 100K (Poti als Spannungsteiler zwischen Vout und Masse, Schleifer an Vsense, an Vin die 12V, Lüfter an Vout) ist die eingestellte Ausgangsspannung stabilisiert und zwischen 1,2V und ca. 11V regelbar!


    (Geändert von StefanG um 16:34 - 11. Mai 2001)

  8. Frage für E-Techniker: Lüfterdrehzahl? #7
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    Hallo erstmal!
    Also ich kann nur sagen DANKE für die vielen Antworten, das war ja richtig mit Arbeit verbunden!
    Ich hab mir jetzt nen Bausatz von Conrad geholt, Bestellnummer 196460. Das funzt wunderbar, und ich kann bis zu 5 Ampere mit 80 Watt durch das Ding jagen, regelbar von 0 bis 12 Volt.
    Da lässt sich schon was mit machen.... *ggggggg* Hab jetzt die fetten 120er an das Teil geklemmt.
    Wie gesagt, Danke an euch......
    Tobzi

  9. Frage für E-Techniker: Lüfterdrehzahl? #8
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    @Stefan G.:
    Du hast das vorgerechnet, was ich vorausgesetzt habe. Die beiden Lüfter müssen parallel geschaltet werden (geht im MoBo auch nicht anders, da die Lüfter Nennspannung von 12V haben. (In Serie müßten sie 24V kriegen. Damit obsolet und somit vorausgesetzt.) Mit in Serie habe ich den Vorwiderstand zu den parallel geschalteten Lüfter gemeint. Parallel macht der Vorwiderstand ja keinen Sinn. An Lüftern hätten wir einen Stromteiler. Um die Induktivitäten rauszukriegen, könnten wir natürlich noch ne Kapazität parallel schalten (Scherz ).
    Ich hatte allerdings den maximalen Strom von 0,72 A als richtig vorausgesetzt und den nicht nachgerechnet. Und hier hast Du auch einen Irrtum reingerechnet. Wenn der Poti auf ~0Ohm zurückgedreht wird, müssen die vollen 12V über die parallel geschalteten Lüfter abfallen, was über einen hier vorliegenden Stromteiler eben die 0,72 A sind. Wir müssen da vom Maximalstrom ausgehen (Hatte auch erst mit  7V gerechnet, da haben wir aber nur den Minimalstrom), und damit hat man auf den Poti eine entsprechende Leistung.
    Gruß
    smallbit


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