IRQ´s perfekt managen

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  1. #1
    IRQ´s perfekt managen
    IRQ´s perfekt managen
    Veröffentlicht von Frank ist offline
    18.06.2001
    Standard IRQ´s perfekt managen

    Vorwort


    Bei der Konfiguration von Mainboards und der verwendeten Komponenten kommt es immer wieder zu erheblichen Problemen, wenn die einzelnen Steckplätze nicht korrekt belegt werden.Das liegt aber nicht wie oftmals behauptet am Mainboard oder den verwendeten Komponenten, sondern vielmehr daran, dass den Steckkarten nicht der richtige Slot oder auch richtige IRQ zugewiesen wurde.Jeder Chipsatz unterstützt eine gewisse Anzahl von Slots, die aber meistens nicht alle mit einem eigenen IRQ belegt werden könnenSomit gibt es meistens nur 2 PCI Slots (PCI 2 und 3)die unshared sind und alle ab dem 4.PCI sind somit dann zwangsläufig geshared.Hier mal ein Beispiel einer Belegung :




    Wer sich jetzt mal die obige Tabelle ansieht, wird folgendes feststellen :

    Wenn alle auf dem Board integrierten Komponenten aktiviert werden, gibt es nicht mal mehr einen einzigen PCI Slot, der absolut unshared ist.Es ist also sehr wichtig, alle nicht verwendeten Komponenten und auch Anschlüsse im Bios abzuschalten.

    Beispiel :

    Asus A7V133
    Geforce 2 MX
    Onboard-Raid-Controller
    Soundkarte
    TV Karte
    Netzwerkkarte

    Bevor wir hier Komponenten einsetzten sollten erst mal alle nicht benötigten Onboard Geräte ausgeschaltet werden.

    Das wären hier :

    - Standard IDE Controller
    - COM 2
    - Onboard Sound

    Somit hätten wir zumindest den 3. PCI Slot als absolut eigenständigen Steckplatz zur Verfügung. Für die Soundkarte ist es sehr wichtig einen PCI Slot zu wählen, der absolut unshared ist.

    Erklärung dazu :

    Die Soundkarte sollte immer den IRQ 5 zugewiesen bekommen und das allein (Idealfall) !

    - Warum denn das ???

    Ganz einfach :

    Die Soundkarte arbeitet auf diesem IRQ am besten, viele können sich bestimmt auch noch an DOS Programme erinnern, welche ständig Ärger machten wenn die Soundkarte nicht exakt auf diesem IRQ lag. Allerdings ist dieser IRQ 5 auch kritisch und deshalb sollte hier kein weiteres Gerät mit draufliegen.

    - Der IRQ 5 ist sehr kritisch für die Systemstabilität und macht gerne Ärger, wenn er doppeltbelegt wird.
    - Er sollte somit möglichst alleine bleiben.
    - Hängt z.B. der USB oder sonst was anderes ebenfalls mit auf IRQ 5,sollte man sich das notieren !
    - Gibt es irgendwann Ärger mit diesen beiden Komponenten, muss man versuchen die die Interrupt-Teilung zu eliminieren !


    Es gibt neben dem IRQ 5 noch weitere IRQ´s, die nicht so ganz ohne sind und auch des öfteren mal Zicken machen :

    IRQ 9 :
    Dieser Interrupt gilt als einer der kritischten IRQ´s überhaupt.Hier ist des öfteren mal ein Totalausfall der auf diesem IRQ liegenden Komponente zu rechnen. Wenn möglich sollte man diesen mit keinem wichtigen Gerät belegen.

    Weitere sind die IRQ´s 10 – 12 :

    Grafikkarten können sehr viel Ärger machen, wenn sie nicht einen exklusiven Interrupt allein belegen können. Hier also drauf achten. Meist bekommt die Grafikkarte den IRQ 10 oder 11.Sie kann manuell allerdings auch auf den 12. gelegt werden, hier ist experimentieren angesagt, wenn es Probleme gibt.

    Wie man sieht gibt es hier doch einige Dinge zu beachten !

    Prioritäten :



    Komponenten :

    - AGP Grafikkarte

    - SCSI Controller
    - Soundkarte
    - 3D Zusatzkarten
    - TV Karte
    - Netzwerkkarte
    - ISDN Karte
    - MPEG2 Zusatzkarten

    Steckplätze :

    - AGP Slot


    Vollwertige PCI - Steckplätze


    - PCI 2 – exklusiv (ohne Raid-Controller)
    - PCI 3 – exklusiv (ohne Onboard Sound)
    - PCI 4 – exklusiv (ohne USB Controller)

    halbwertige PCI Steckplätze

    - PCI 1 - nicht belegen !
    - PCI 5 – shared

    Alle PCI Steckplätze, die sich einen IRQ mit einem anderen Steckplatz oder einer Onboard-Komponente teilen müssen.

    Beachte :
    Hier dürfen nur Karten eingesetzt werden, die entweder keinen Interrupot benötigen oder die IRQ Holder (Sharing) unterstützen. Besonders tückisch ist hierbei die USB Schnittstelle und deshalb sollte in dem Steckplatz der mit dem USB zusammenhängt keine Karte stecken, die einen exklusiven Interrupt benötigt. Andernfalls kann USB sonst öfter crashen !!!Ideal-Lösung ist natürlich ein Chipsatz, bei dem der USB eine eigene Interrupt Leitung bekommt, wie z.B. wie es bei diversen SIS oder ALI Chipsätzen der Fall ist / war.z.B. bietet der neue Ali Magik die Möglichkeit, jedem PCI Slot (ausser dem 1.) einen eigenen IRQ zuzuweisen. Insgesamt gibt es hier 7 Leitungen 5 für den PCI und zwei für den USB.Natürlich müssen dazu alle nicht benötigten Anschlüsse per Bios abgeschaltet werden, damit ausreichend IRQ´s vergeben werden können.Weitere Voraussetzung ist natürlich das Bios des Herstellers, dies muss die Möglichkeiten des eingesetzten Chipsatzes voll unterstützen.

    Experimentieren mit IRQ´s :

    Sollten trotz korrekter Verteilung der Interrupt´s immer noch Probleme auftreten, so kann es sinnvoll sein, dem entsprechendem Gerät mal andere IRQ´s zuzuweisen, weil er mit dem bisher vergebenen vielleicht nicht sehr gut zurecht kommt.

    Unter Windows 2000

    Bei Windows 2000 ist es für die manuelle Vergabe der Interrupt´s ganz wichtig, das ACPI deaktiviert wird. Dies könnt ihr im Bios Vornehnem und sollte vor der eigentlichen Installation des Betriebssystems geschehen.Win2000 belegt die IRQ´s ansonsten eigentständig, was leider nicht immmer für einen stabilen Betrieb sorgt.Wenn ihr ACPI nicht deaktivieren könnt, weil es das Bios nicht zulässt, solltet ihr im Gerätemanager aus den ACPI einen Standard PC machen.Diesen könnt ihr aus der Treiberliste auswählen.Erst wenn ihr diesen Schritt durchgeführt habt, könnt ihr wie bei Win98 die IRQ´s manuell zuweisen. Dazu verfahrt ihr dann wie oben beschrieben.

    Zum Abschluss :

    Wer gewisse Regeln bei der Konfiguration seines Systems beherrscht bzw. auch beachtet, wird schnell feststellen, dass sich jedes System optimal konfiguieren lässt und man dann auch die notwendige Stabilität bekommt. Bisher lagen hier die meisten Fehler, die User bei der Konfiguration gemacht haben. Es ist ist numal so, das die Vergabe der IRQ´s vom Chipsatz gesteuert wird und dieser bestimmt somit auch, welche Komponenten bzw. Slots mit was geshared werden. Wer hier absolut nicht experimentieren möchte und keinen großen Wert auf die höchstmöglichen Frameraten setzt, sollte hier den neuen Ali Magik in seine Auswahl nehmen, denn hier ist die Konfiguration erheblich leichter. z.B. Das neue Asus A7A266 unterstützt alle Funktionen die ihr benötigt, um jedem Slot einen IRQ zuzuweisen.

    Das perfekte System sieht eigentlich so aus, dass es keine Komponente inne hat, die auch nur mit einem Gerät geshared ist !!!

    Viel Spaß bei der Konfiguration !

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  2.   #1  
    By seifenjoe on 09.09.2002, 18:11
    Standard

    sehr gut, es fehlt nur noch die Einbeziehung der Tatsache,

    daß man mit APIC nun endlich 24 statt bisher

    16 IRQs hat.!

    Muß man wirklich auf diese verzichten

    wenn man manuell IRQs zuweisen will ?

    Tschüß Renato


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