LG FLATRON E2290V

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  1. LG FLATRON E2290V #1
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    Standard Monitore im Test : LG FLATRON E2290V

    Der Wettstreit um immer dünnere Panels geht in die nächste Runde.
    Heute möchte ich Euch den LG flatron E2290 vorstellen, dessen Panel mit nur 7,2mm Tiefe neue Maßstäbe setzt. LED-Hintegrundbeleuchtung ist inzwischen fast schon ein Muß. Der Großteil der Elektronik und auch die Anschlüsse sind bei diesem Monitor in den Standfuß gewandert.
    Beim Design hat sich LG wirklich Mühe gegeben, der Monitor setzt sich deutlich vor Masse ab. Kein billiges Plastik, viel Metall.
    Da der Monitor die für FullHDrecht geringe Bilddiagonale von nur nur 55cm (21,5") aufweist, wirkt er zusätzlich noch zierlicher.

    Technische Daten:
    • Display-Typ TFT-LCD Aktiv Matrix
    • Bildschirmgröße (Zoll) 21,5
    • Bildschirmgröße (cm) 54,6
    • Bildschirmformat 16:9
    • Aktive Bildfläche (cm) 509 x 286
    • Pixel Pitch 0,248 x 0,248
    • Pixelkonfiguration RGB Streifen
    • Weitwinkeltechnologie TN (Twisted Nematic)
    • Farbdarstellung 16,7 Mio.
    • Maximale Auflösung (Pixel) 1920 x 1080 @60Hz
    • Physikalische Auflösung (Pixel) 1920 x 1080 (FullHD)
    • Helligkeit (cd/m²) 250 cd/m²
    • Kontrastverhältnis ca. 1.000 : 1 (laut Prad.de)
    • Dynamischer Kontrast (Dunkelraum) 10.000.000 : 1
    • Responszeit 2 ms (GtG)
    • Blickwinkel 170°
    • Horizontaler Frequenzbereich (kHz) 30 - 83
    • Vertikaler Frequenzbereich (Hz) 56 - 75
    • Pixelfrequenz (MHz) 135
    • Speichermodi 13 / 10



    Lieferumfang/Erster Eindruck

    Der Monitor liegt fertig zusammengebaut und sicher verpackt in der mit einem praktischen Tragegriff versehenen Kiste und läßt sich dort auch leicht herausnehmen.
    Das Zubehör ist relativ umfangreich:
    -DVI-Kabel
    -Sub-D-Kabel
    -Netzteil mitsamt Stromkabel
    -eine Abdeckung aus Plastik
    -Kurzanleitung, Garantiebestimmungen
    -2 CDs (Treiber+ Handbuch, "Image-Booster")



    Der Monitor selbst macht einen sehr hochwertigen Eindruck. Das Panel ist in einem superflachen Rahmen aus Metall untergebracht, welches auf der Rückseite leicht rosa, an den Seiten chromfarbig glänzt. Auch der wuchtige Standfuß scheint größtenteils aus Metall zu bestehen, umrahmt von einem durchsichtigen Plexiglas-Streifen.
    Der vorderer Teil des Display-Rahmens ist in einem dunklen Ton gehalten, wenn Licht darauf fällt, schimmert er leicht lila. Die Oberfläche ist ebenso matt wie das Display selbst - 2 klare Pluspunkte!
    Die Anschlüsse sind an der Rückseite des Fußes und zudem auch noch nach innen versetzt angebracht, so daß die Stecker größtenteils im Fuß verschwinden, allerdings ist etwas Fingerspitzengefühl nötig, um die Stecker auch zielsicher zu platzieren. An Anschlüssen sind vorhanden: DVI, Sub-D, HDMI, Kopfhörer(ausgang), Stromversorgung (19V DC).
    Da alles im Fuß untergebracht ist, entfällt die Möglichkeit der Wandmontage. Aber das verbietet sich bei diesem Gerät ohnehin, denn schließlich will und soll man ihn gelegentlich auch von hinten bewundern, so daß er einen Platz als Blickfang mitten auf dem Schreibtisch verdient hat.



    Tasten suche ich auf den ersten Blick an den üblichen Stellen vergebens. Erst nach näherer Betrachtung des Fußes entdecke ich das winzige An/Aus-Symbol an der rechten vorderen Ecke des Fußes. Ein sanfter Druck auf die entsprechende Stelle schaltet den Monitor dann auch tatsächlich ein. Begleitet von einem leisen plingplangplong bekommt der Einschalte-Sensor eine weiße Hintergrundbeleuchtung und auch die restlichen 4 Sensorflächen werden nun durch eine weiße LED sichtbar. Beim Betätigen einer der Tasten öffnet sich das erste Menu von dem aus man die Wahl hat zwischen Hauptmenu, Auto-Adjust-Funktion, die Eingangsauswahl sowie Exit.
    Besonders den Zugriff auf die Auswahl des Eingangs begrüße ich. In meinem jetzigen Montor muß ich mich dazu erst umständlich durch ein paar Menus quälen. Allerdings erfolgt die Umschaltung vergleichsweise langsam und immer stur der Reihe nach (DVI, HDMI, Sub-D). Auch eine automatische Umschaltung auf den nächsten Eingang, sofern kein Signal vorhanden ist, fehlt. Hier besteht noch Optimierungsbedarf.



    [BREAK=Bildqualität/Einstellungen]
    Bildqualität/Einstellungen

    Der erste Eindruck des Bildes ist hingegen gemischt. Es wirkt vergleichsweise kalt (selbst bei der Einstellung 6500k) und vor allem fällt mir sofort die TN-typische Blickwinkelabhängigkeit auf, sobald ich nicht mehr unmittelbar mittig vor dem Bildschirm bin.
    Vorteilhaft ist in diesem Fall die Möglichkeit, die Neigung des Montors zu verstellen. 5° nach vorn bzw. 15° nach hinten sollten für die meisten Bedinungen an einem typischen Arbeitsplatz ausreichen. Einen Minuspunkt gibt es hingegen für die fehlende Höhenvestellung.
    Die Ausleuchtung finde ich bisher sehr gleichmäßig, keine Lichthöfe an den Rändern, auch bei völliger Dunkelheit nicht.
    Apropo Dunkelheit: Um die Ausleuchtung zu überprüfen, habe ich mir ein komplett schwarzes Bild anzeigen lassen - daraufhin machte ich Bekanntschaft mit dem dynamischen Kontrast. Die Bildhelligkeit wird in diesem Fall soweit gedimmt, daß die Hintergrundbeleuchtung quasi komplett aus ist. Der Mauszeiger und auch die Taskleiste waren dabei auch nicht mehr zu sehen. Mit einem "dunklen" Bild funktionierte es hingegen.



    Hier kann man schön erkennen, wie die Farben beim Blick von der Seite vergilben bzw. die Helligkeit sich deutlich ändert. Links jeweils ein Monitor mit S-IPS-Panel, rechts der LG E2290V:


    Die Overdrive-Funktion heißt bei LG scheinbar RTC - und da der Mauszeiger bei Bewegungen vor dunklen Hintergründen immer eine Art Schatten um sich hatte, habe ich diese Funktion erst einmal deaktiviert. Auf den ersten Blick konnte ich bei schnellen Bewegungen keinen Unterschied mit und ohne RTC bemerken.

    Der Gamma-Wert läßt sich leider nur in sehr groben Schritten einstellen (0,1,2), wobei mir 0 viel zu dunkel und 1 schon viel zu hell ist. Hier wäre eine Einteilung in mindestens 10 Schritte sinnvoll gewesen. Immerhin läßt sich im HDMI-Modus auch der Schwarzwert separat einstellen.

    Das Seitenverhältnis des Bildes läßt sich umschalten zwischen "Breitbild" und "Auto". Bei Breitbild wird das Bild unabhängig von der Auflösung immer auf die volle Bildläche interpoliert, bei Auto bleibt das Seitenverhältnis korrekt, so daß z.B. mit 1680x1050 links und rechts schwarze Balken zu sehen sind. Eine Möglichkeit, das Bild bei kleineren als der Physikalischen Auflösung pixelgenau 1:1 abzubilden, fehlt leider, so daß man immer mit den Nachteilen der Interpolation leben muß. Bei Spielen oder Videos dürfte das allerdings nicht ins Gewicht fallen, trotz leichter Unschärfen kann man mit dem Ergebnis der Interpolation ganz gut leben.

    Als zusätzliche Spielerei bietet LG im Menu auch noch die Möglichkeit, das Bild mit einem Sepia-Effekt, Monochrom oder durch Gaußsche Unschärfe zu verfremden. Einen wirklichen Nutzen kann ich dieser Funktion allerdings nicht abgewinnen.

    Nach 2 Wochen intensiver Nutzung für Office-Aufgaben kann ich den Monitor guten Gewissens dafür empfehlen, auch wenn ich selten die volle Bildschirmbreite ausgefüllt habe. An den kleinen Pixelabstand habe ich mich nach wenigen Tagen gewöhnt.


    Filme/Spiele

    16:9 schreit förmlich nach Film und Fernsehen - daher habe ich auch einen DVB-T-Receiver per HDMI-Schnittstelle angeschlossen. Nachdem ich im Receiver alle Einstellungen durchprobiert hatte, haben sich die beiden Geräte auch irgendwann gefunden und ich konnte das gestochen scharfe Bild bewundern. Bisher bin ich durchaus zufrieden mit der Nutzung als Fernseher, Dank des guten Kontrastes sind auch dunkle Szenen halbwegs zu erkennen, ohne daß helle Stellen überstrahlt werden.

    Mit Schaltzeiten von 2ms grey-to-grey ist der Monitor natürlich auch spieletauglich. Bei einer kleinen Runde durch die Area51 sind mir keine Schlierenbildung oder andere Effekte aufgefallen, die den Spielgenuß stören würden. Allerdings würde ich mich auch nur als Gelegenheitsspieler ohne große grafische Ansprüche bezeichnen.


    Sonstiges

    Positiv ist zu erwähnen, daß ich nichts vom Monitor höre. Andere Zeitgenossen geben gern ein hohes Pfeifen von sich, der LG nicht.
    Erste Messungen des Stromverbrauchs ergeben sehr gute 16W im normalen Betrieb (35% Helligkeit) und weniger als 1W im ausgeschalteten Zustand und Standby. Man kann den Stromverbrauch durch Hochkurbeln der Helligkeit auf übertriebene 100% auch auf leicht über 23W schrauben, aber das dürfte nur in Ausnahmefällen sinnvoll sein, z.B. bei voller Sonneneinstrahlung.

    Die mitgelieferte Software ImageBooster soll angeblich die Bildausgabe, z.B. für Filme verbessern.
    Hoffentlich kann sie das besser als der Installer. Dieser legte seltsam benannte Verknüpfungen im Startmenu an.
    Youtube-Videos, die im Firefox abgespielt werden, scheint das Tool etwas zu schärfen und die Farben zu verändern. Aber bisher konnte ich keinen positiven Effekt dieser Bildänderungen ausmachen.

    Bei einem Straßenpreis von ca. 260€ ist der Monitor alles andere als ein Schnäppchen. Geräte mit gleicher Auflösung/Größe gibt es bereits ab 100€. Auch LED-beleuchtete Geräte sind unter 120€ zu finden. Bleibt als Kaufargument in meinen Augen vor Allem das wirklich gelungene Design, die hochwertigen Materialien und die gute Verarbeitung.

    Wenn Ihr Fehler findet oder Vorschläge habt, welchen Test-Torturen ich den Monitor noch aussetzen soll, schreibt mir einfach eine PN.

    letzte Änderung: 31.03.2011
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  2. Standard

    Hallo Magiceye04,

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  3. LG FLATRON E2290V #2
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    Kleiner Nachtrag:
    Ich habe mir heute mal im Laden den E2290 neben etlichen anderen Monitoren, die ebenfalls ein TN-Panel haben, angeschaut und direkt vergleichen können.
    Und da muß ich sagen, ist der Monitor bezüglich der Blickwinkel sehr viel besser als der Rest. LG hat sozusagen das Maximum aus der TN-Technik rausgeholt.
    Ein gewöhnliches IPS-Panel ist da nur von oben oder unten betrachtet, deutlich besser. Der seitliche Blickwinkel ist beim E2290 für ein TN-Panel bemerkenswert hoch. :)

  4. LG FLATRON E2290V #3
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    CPU:
    AMD Phenom II X6 - 1075T @ Thermalright Archon
    Mainboard:
    Gigabyte 790FXTA-UD5
    Arbeitsspeicher:
    4x 4096MB Kingston HyperX Predator DDR3/1866/CL9
    Festplatte:
    1x Kingston HyperX 3K 240 GB, 1x WD Scorpio Black (1TB)
    Grafikkarte:
    MSI R6950 Twin Frozr III @ HD6970
    Soundkarte:
    Creative X-Fi Titanium
    Monitor:
    LG IPS277, LG Flatron E2360V
    Gehäuse:
    Nanoxia Deep Silence 1
    Netzteil:
    Cooler Master Silent Pro Gold
    3D Mark 2005:
    -
    Betriebssystem:
    Windows 7 64bit
    Laufwerke:
    LG GH22NS30
    Sonstiges:
    D-Link DWA547 WLan-Karte

    Standard

    Sersn,

    dieser Umstand ist mir bei meinen diversen LG Monitor Tests auch positiv aufgefallen!
    Zwar kann man so nicht alle Geräte von LG über einen Kamm scheren, es lassen sich aber doch recht gute Rückschlüsse auf die Qualität und die verwendeten Panele treffen.

    Denke ich zumindest......

    MfG - Frank


LG FLATRON E2290V

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